Noch 63 Tage: Flucht aus dem Museum

Es gibt Dinge, die schon lange auf unserer ToDo-Liste. Überraschend ist immer wieder der richtige Zeitpunkt, wie plötzlich und unerwartet eines der ToDo’s auftaucht und getan werden will. So auch heute. Völlig aus dem Nichts stand es vor uns und sagte: JETZT

Alles fing mit Werbung an, die ich heute Morgen las und mir ein „Ach was für eine coole Location dafür.“ herausrutschte. Der beste Ehemann griff es auf und zeitgleich zum Telefon und so kam es, dass wir in glühender Mittagshitze in die kalten Gemäuer des Landesmuseums vordrungen. Nach der Besichtigung der Sonderaustellung „Die Schätze der Klosterkammer“ erwartete uns unsere Äbtissin und führte uns an den anderen Besuchern des Museums vorbei zu einer Wand, die eine fast unsichtbare Tür enthielt.

Wir folgten ihr, die Tür schloss sich hinter uns. Wir erhielten noch einige Anweisungen und die Sanduhr wurde umgedreht. Das Spiel gegen die Zeit begann. Auf der Suche nach Artefakten hatten wir einige teilweise doch sehr kniffelige Aufgaben zu lösen. Trotz der Hitze arbeiteten unsere Gehirne ganz passabel und wir lösten die Rätsel und die Tür öffnete sich nach 45 min.

Unser 1. Escape Room. Seit Jahren auf unserer ToDoListe. Heute in einer unglaublich schönen Kulisse die Flucht erfolgreich geschafft. Es ist beeindruckend, wie viel Liebe zum Spiel in der Ausstattung dieses Raumes und der Rätsel steckt und wissend sich in den Gemäuern des Landesmuseums Hannover zu befinden, war ein besonderes Highlight für uns. Ja, unser erstes, aber nicht unser letztes Escape Spiel. Den Punkt haken wir auf der Liste nicht ab. Der bleibt.

Danke an www.escape-nienburg.de für die schöne Stunde und die perfekte Illusion.